175 Jahre Bergkapelle “La notte italiana – Die große Operngala”

175 Jahre Bergkapelle “La notte italiana – Die große Operngala”

Am 12. September feierte die Bergkapelle St. Ingbert mit „La notte italiona“ im Festzelt in der Gustav-Claus-Anlage den Höhepunkt ihres 175-jährigen Jubiläums. Mit dabei waren in einem Projektchor auch der MGV Frohsinn, Canticum Novum und der Chor der St. Josefs-Kirche mit Gastsängern aus den Kirchenchören St. Franziskus und Oberwürzbach, alle unter der Leitung von Markus Schaubel sowie die Sopranistin Sofia Fomina, von  der Oper Frankfurt, dem Tenor Vladimir Kuzmenko, von der Oper Stuttgart, sowie dem Bariton Vadim Volkov, vom saarländischen Staatstheater.

Der Abend begann entsprechend dem Motto „La notte italiana“ mit einem italienischen Buffett-Menu, hier konnte man zwischen 2 italienisch-typischen 3-Gänge-Menu auswählen.

Danach begann eine grandiose Operngala, geboten wurden die schönsten italienischen Opernarien und Chöre. Mit der Ouvertüre zur Oper „Nabucco“ zeigte die Bergkapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Matthias Weisenauer gleich von Beginn das hohe Niveau des Abends. Ebenfalls aus „Nabucco“ dann „Gli arredi festivi“, „Del futuro ne bujo discerno“ und der  – zum mitsummen geeignete – Gefangenenchor, stimmgewaltig vorgetragen von den mitwirkenden Chören.

„La Traviata“ stand als nächstes auf dem Programm, hier brillierten die Solisten mit ihren Solodarbietungen, unterstützt durch den Chor bei „Brindisi“, das bekannte Trinklied. Gefolgt von der Ouvertürezu „La Forza del Destino“ Aus der gleichen Oper stammt auch „La vergine degli angeli“, ein Chorsatz nur für Männerstimmen.

Ein Höhepunkt sicherlich dann die Hymne und Triumphmarsch aus „Aida“, der von allen Akteuren Höchstleistungen verlangte. Glanzlicht sicherlich auch das „Te Deum“ aus der Oper Tosca.

Im letzten Teil wurde u.a. „La donna è mobile“ aus „Rigoletto“ sowie der „Zigeunerchor“ aus der Oper „Der Troubador“ gekonnt vorgetragen.

Ohne Zugabe konnte der Abend natürlich nicht enden, „O sole mio“ und „Funiculi Funicula beendeten die Opergala, die sicherlich vielen Besuchern ein unvergessliches Erlebnis bereitet hat.

 

Die Bilder wurden uns freundlicher Weise von Herrn Wolfgang Philipp – Wolphi – zur Verfügung gestellt.