Fastnachtsumzug 2017- Viel Frohsinn in der Innenstadt

Der MGV Frohsinn betreibt seit Jahren vor der Engelbertskirche unter viel Aufwand eigene Verkaufsstände und eine Musikbühne, während des Fastnachtsumzugs in St.Ingbert. In diesem Jahr fand der Verein beste Voraussetzungen vor, denn das Wetter war fast schon frühlingshaft. Und so waren schon um 13:00h eine Unmenge Dengmerter Narren in der Innenstadt unterwegs.

Am vom Heimat- und Verkehrsverein vorbildlich organisierten Umzug nahmen mehr als 50 Gruppierungen teil. Auch eine 20-köpfige Truppe des Vereins, bestehend aus Mitgliedern des Männerballetts und des Fastnachtschores war Teil des närrischen Lindwurms. Motte unserer Truppe war das essbare Rathaus, und so war die Fußgruppe als Gärtner mit Gießkannen und Gemüse bewaffnet unterwegs.

In den Verkaufsständen im Herzen der Fußgängerzone bietet der Verein Rostwürste und Getränke an. Beide Stände waren gegen 18:00h ausverkauft, sodass sich der ehrenamtliche Einsatz der Helfer zum Wohle des Vereins gelohnt hat. Zur Hauptattraktion des „Dengmerter“ Umzuges allerdings wird immer mehr die Musikbühne des Vereins mit den Frohsinnskrätzjern. Diese moderieren und kommentieren den Umzug mit lockeren Sprüchen, und animieren das närrische Volk vor, nach und während des Umzuges zum Mitmachen. Gerade auch nach dem Umzug bildete sich eine riesige Menschenmenge vor der Bühne, welche bis zum Ende um 18:00h, vor der Bühne ausharrte und sich dem närrischen Treiben, welches die Krätzjer immer wieder angeheizten, hingaben.

Sogar der Minister für Umwelt und Justiz Raimund Jost und die stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes Anke Rehlinger fanden den Weg zur und auf die Frohsinnsbühne.Da kam sogar unser Elferratspräsident auf Abwege, wie das beigefügte Foto beweist.

 

Nach Informationen des MGV Frohsinn wird der Heimat und Verkehrsverein im nächsten Jahr nicht mehr als Organisator des Umzuges, aufgrund der immensen Sicherheitsauflagen und einhergehenden Risiken für den Verein bzw. dessen Vorstandschaft, zu Verfügung stehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Verwaltung der Stadt St. Ingbert Einsicht zeigt und mit in die Verantwortung geht, wie dies in anderen Städten (z.B. Blieskastel) üblich ist. Es wäre schade, wenn eine der größten öffentlichen Veranstaltung mit mehr als 30.000 Besuchern nicht mehr durchgeführt werden könnte, da kein Organisator zu Verfügung steht.

 

 

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